Steuern & Abgaben · Österreich

Kirchenbeitrag nach Konfession und Tarif berechnen

Vergleichen Sie katholische Diözesantarife, den evangelischen Beitrag mit Gemeindeumlage oder eine eigene Kirchenbeitragsordnung.

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Ihre Angaben

Beispielwerte anpassen
€

Steuerpflichtiges Einkommen laut Vorjahresbescheid; bei ausschließlich Lohnsteuerpflichtigen ohne Bescheid aktuelle Jahres-Lohnsteuerbemessungsgrundlage. Kein Bruttogehalt.

€

Außerordentliche Einkünfte bzw. bestimmte Patent-/Urheberrechtseinkünfte; nicht das normale Urlaubs-/Weihnachtsgeld.

€

Die Wiener KBO nennt 0,5 %. Die praktische Behandlung einzelner Lohnbezüge mit der Beitragsstelle klären; Linz befreit diese Bezüge.

Nur bei erfüllten Voraussetzungen laut Kirchenbeitragsordnung; keine automatische Gewährung allein wegen Ehe.

Nur bei bereits feststehender Befreiung; geringes Einkommen allein bedeutet nicht in jedem Tarif Beitragsfreiheit.

Ihre Eingaben werden nicht an uns übermittelt.

Beispielrechnung
Rechnerischer Jahreskirchenbeitrag
€ 269,00
Beitrag vor Familienermäßigungen€ 269,00
Kinderermäßigung€ 0,00
Partner-/Alleinerziehendenermäßigung€ 0,00
Zusätzlicher Familienabsetzbetrag Linz€ 0,00
Monatlicher Vergleichswert€ 22,42
  1. 1,1 % der Beitragsgrundlage minus 61 Euro; Mindestbeitrag des gewählten Tarifs.
  2. Getrennt erfasste begünstigte Einkünfte: € 0,00.
  3. Geprüfte Familienermäßigungen insgesamt: € 0,00.
Kinderermäßigung grundsätzlich beim Familienbeihilfenbezieher oder nach zulässiger Übertragung. Ermäßigungen nicht doppelt bei beiden Eltern ansetzen. Besondere Belastungen und Befreiungen prüft die Beitragsstelle.

So wird gerechnet

Konfession und Diözese zuerst wählen

Die katholischen Voreinstellungen rechnen mit diözesanspezifischen Mindestbeiträgen und Familienabzügen. Die evangelische Berechnung verwendet 1 % abzüglich 44 Euro und gesonderte Kinder- und Partnerabzüge.

Andere Diözesen berechnen

Der eigene Tarif nimmt Prozentsatz, allgemeinen Abzug, Mindestbetrag, Sonderbezugssatz und gesamte zuerkannte Familienermäßigung aus Ihrer aktuellen KBO auf. Beispielwerte vor einer Verwendung ersetzen.

Ein Beispiel macht es klar

Wien: 30.000 Euro ohne Familienermäßigung

Konfession / Beitragstarif: Katholisch: WienJährliche Kirchenbeitragsgrundlage: 30 000Begünstigte Einkünfte nach §§ 37 und 38 EStG: 0Sonstige begünstigte Bezüge nach § 67 EStG: 0

330 Euro minus 61 Euro ergeben 269 Euro.

Linz: zwei Kinder und Partnerermäßigung

Konfession / Beitragstarif: Katholisch: LinzJährliche Kirchenbeitragsgrundlage: 30 000Begünstigte Einkünfte nach §§ 37 und 38 EStG: 0Sonstige begünstigte Bezüge nach § 67 EStG: 0

269 − 45 − 44 − 24 = 156 Euro vor weiteren individuellen Nachlässen.

Evangelisch: zwei Kinder und Gemeindeumlage

Konfession / Beitragstarif: Evangelisch A.B./H.B.Jährliche Kirchenbeitragsgrundlage: 30 000Begünstigte Einkünfte nach §§ 37 und 38 EStG: 0Sonstige begünstigte Bezüge nach § 67 EStG: 0

300 − 44 − 22 − 44 − 15 = 175 Euro. Mit 25 % Gemeindeumlage: 218,75 Euro jährlich.

Häufige Fragen

Ist Bruttoeinkommen die Beitragsgrundlage?

Nein. Verwenden Sie das kirchenbeitragsrechtlich maßgebliche Einkommen. Bei katholischem Arbeitslohn ist regelmäßig die Lohnsteuerbemessungsgrundlage der Ausgangspunkt.

Wie finde ich den evangelischen Gemeindezuschlag?

Die Pfarrgemeinde legt ihn fest. Tragen Sie ihren tatsächlichen Satz von 0 bis 25 % ein; ohne Kenntnis ist das Ergebnis ohne Zuschlag nur eine Zwischensumme.

Kann ich eine andere Diözese berechnen?

Ja, über den eigenen KBO-Tarif. Die fünf Tarifwerte müssen aus der für Sie geltenden Ordnung stammen. Individuelle Nachlässe und Befreiungen entscheidet die Beitragsstelle.

Quellen & Rechenstand

Die Berechnung verwendet die nachstehend beschriebenen Regeln. Maßgeblich sind die Angaben der zuständigen Stelle und Ihre persönlichen Voraussetzungen.